Freitag, 29. März 2013

Kriegstagebuch - Flucht in die Alpen

So lagen wir also in unserem düsteren Bunker. Keiner sprach mehr ein Wort. Jeder war mit sich selbst mehr als genug beschäftigt und dem Gedanken: Wie kommen wir hier los? Militärischem Ermessen nach gab es kein Entrinnen. Irgendwann, irgendwie, irgendwo würde uns „Heldenklau“ ja doch wieder aufgreifen und in den brodelnden Topf der Front werfen. Wir waren nicht zum Leben da, sondern zum Verbluten - nicht zum Siegen, sondern zum Sterben herbefohlen. Aber konnte mit unseren faulenden Leibern ein Damm gegen die hereinbrechende feindliche Sturmflut errichtet werden?
Es konnte nicht möglich sein! Wir waren nicht gewillt dazu, wenngleich wir uns nicht wehren konnten, aber wir hatten das undeutliche Gefühl, daß es doch „Matthäi am Letzten“ sei. Immerhin, die Vernunft wehrte sich auch noch gegen diesen Gedanken. Sollte dies das Ende sein - was war es für ein Ende, und hier würde das Ende doch nicht stattfinden, wo aber dann, und warum konnten wir nicht, wie schon zumeist, auch diesen Schlußakt des Krieges aus sicherer Ferne erleben? Freilich, die viele Kameraden die an der Front standen - konnten sie so fragen?
Wir dachten immer im Kreise, und auch das „Und setzet ihr nicht das Leben ein“ konnte keinen Trost mehr bedeuten. Und an Wunder zu glauben, hatten uns die ewigen Rückzüge der letzten Jahre längst abgewöhnt.
Und doch rettete uns ein Wunder!
Ein unvorstellbares Wunder!
„He!“
Ich war doch vielleicht in einem unruhigen Halbschlaf befangen gewesen, einen von vergangenen Feuerbränden gleichermaßen erhellten wie von Brandwolken verdüsterten Halbschlaf und Wachtraum: Da stieß mich jemand an, mit einem Fußtritt wahrscheinlich: „He!“ Sollten wir schon ablösen?
„Die Fernsprechkompanie soll sich sogleich in ihrem Quartier melden - Befehl vom Chef!“
Fernsprechkompanie? War ich nicht vom Stab?
„Los auf, der Chef hat’s befohlen!
„Kompanieführerbefehl!“
„Wollt ihr den Befehl verweigern?“
Was für ein blödsinniger Trubel? Wir treffen uns noch Zeit genug im Massengrab!
„He - auf! Zum Kompaniequartier!“
Endlich hatten wir verstanden. Wir räkelten uns vom Lager.
„Schnell! Schnell! Keine Zeit verlieren!“
Und es handelt sich tatsächlich um jeden Augenblick, und der „Haufen“ war immer noch Rettung und Vereinzelung der sichere Tod. Also auf und fort!
Im Dunkel der Nacht stolperten wir durch die Straßen. Ferner Geschützdonner grummelte gewitterartig. Sollten sie schon soweit sein. Bei der Bevölkerung, in den Häusern, war Ruhe. Aber je näher wir unserem Quartiere kamen, am völlig verdunkelten Monte Grappa, sowohl verhaltener Motorenlärm, war hastiges Laufen, Schleppen, gedämpftes Zischeln, durchdringendes Flüstern, Fluchen, Stoßen, Drängen, wütend hervorgestoßene halblaute Befehle - - -
Ein Lkw. stand an der Straße. Es wurde verladen. Mit zahnlosem Munde mahlte uns der Spieß entgegen: „Los, aufsteigen! Hier - einen Ausweis! Seht zu, wie ihr nach Schluderbach kommt!“
„Aber meine Waffenkammer, die Gasmasken - unser Gepäck?“
„Quatschen Sie nicht! Los! Das ist alles schon eingepackt! Ein Stück werdet Ihr gefahren! Dann müßt Ihr Euch durchschlagen!“
Schluderbach? Durchschlagen?
Was waren das für verrückte Befehle? Es war zu dunkel den uns mitgegebenen Ausweis nachzulesen. Eilig wurde er in die Rocktasche gestopft. H. B. kam vorbei: „Ich hab’ alle deine Sachen gepackt! Es kommt alles nach! Seht, daß ihr fortkommt! Wir müssen alle noch schubweise holen!“
Das war es also.
Rückzug!
Flucht in die Alpen!
Die Abteilung, oder gar die ganze Division, hatten schon seit längerem die Fluchtquartiere tief in den Alpen vorbereitet und festgemacht. Nun sollten wir uns dahin in Marsch setzten. Die Kompanie war nur teilmotorisiert. Also mußte ein Teil laufen. Aber der Chef war so gewichst, daß er alle wenigstens ein Stück fuhr. Dann aber hieß es, per Anhalter durchkommen. Dabei wusste ich nicht einmal, wo Schluderbach liegt.
Doch da galt es nicht lange besinnen. ̀Rin in den Wagen! In der Finsternis erkannte man noch nicht einmal, wer noch alles dabei war, und fort schnurrte der Holzgaser! In schlanker, ungestörter Fahrt ließen wir Verona hinter uns, und ebenso ungefährdet erreichten wir die Klause. Nun, weit würde er uns nicht mehr fahren können, wenn er die anderen noch „retten“ wollte. Als wir den düsteren Engpaß überwunden hatten, graute der Morgen rasch und hell. Wir studierten die uns mitgegebenen Ausweise: „Der Obergefreite Fischer hat sich zu dringend wichtigem, von der Heeresgruppe Süd befohlenen Nachrichteneinsatz in Schluderbach zu melden“ oder so ähnlich. Aha! Uns ging ein Licht auf. Ein mitfahrender Unteroffizier erklärte uns: Der Chef hat es durchgesetzt. Nachrichtentruppen werden gebraucht. - Sollte das eine Finte sein? Wir waren’s jedenfalls zufrieden. Nun nur nicht von der Heeresstreife, von „Heldenklau“ erwischen lassen! Schluderbach - das war die Rettung!
Kurz vor Ala hielt der Fahrer auf freier Straße. Links dehnte sich hügelige Brache, Eisenbahnstrecke und Etsch, rechts, ein großer, völlig ebener Weingarten. Kaum aber hatte der Fahrer den Motor abgestellt - er stellte ihn ab, aber das Brummen ließ nicht nach, wurde stärker, schwoll an - ein Blick zum Himmel: Die Sturen! „Los ‚Raus!“ brüllte der Fahrer. Er wollte in Deckung fahren. Wir rannten in den Weinberg hinein, soweit weg von der Straße wie möglich. Da rauschten auch schon die Bomben. Wir warfen uns hin in Erwartung des Stein- und Splitterregens. Aber die Einschläge waren zu fern. Eine zweite Welle raste heran. In der Nähe der Klause krachte es noch einmal bedeutend. Dann zog sie davon. Wir sicherten noch eine Weile wie aufgestörte Tiere des Waldes.
Auf der Straße fuhr unser Lkw. wieder heran. Der Fahrer ruderte mit den Armen. Wir liefen zu ihm: „Fix! Fix!“ Er wollte uns nun lieber noch ein Stück fahren. „’s is nu egal. Und Rovereto ist nicht weit!“ So fuhren wir weiter, und als wir in Rovereto einfuhren, jubelte ein Unteroffizier: „Hier sieht es ja so sauber aus. Hier treffen die Flieger sicher nicht auf!“ Und es sah auch wirklich ganz sonntäglich aus, eine gepflegte Parkanlage, gekehrte und gerechte Straßen und Wege, Blüten und erste Blumen auf den Beeten, von der Höhe glänzte im Morgensonnenschein der wuchtige Tempelbau des deutschen Kriegerehrenmals für die Toten des ersten Weltkrieges. Alles so friedlich und unzerstört, daß man wohl auf den Gedanken kommen konnte: Hier passiert nichts, hier ist ja noch nie etwas passiert. Und wenn auch in dem gleichen Augenblick die Sirenen losheulten, ungewohnt in dieser frühen Morgenstunde, so hatte uns der Angriff vor Ala doch nicht genug gewitzigt. Nein, sagten wir: „nu grad eb’n recht“, hier passiert nichts. Wir verzogen uns hinter die Kirche nach dem Durchgangsquartier des „Anhalter Bahnhofs“ und legten Frühstückspause ein.
Da die Sonne schon schön warm schien, lagerten wir uns auf die frisch grüne Wiese in dem Höfchen hinter der Kirchenmauer. Jetzt raus mit der Marschverpflegung, prima Butter und Salamiwurst. Das sollte aber mal schmecken! Ich schnitt mir eine tüchtige Schnitte und strich die Butter dick auf. Vorsichtshalber schraubte ich die Fettbüchse wieder fest zu. Ein paar ebenfalls dicke Wurstscheiben drauf - -
Horch! Brummen in der Luft?
Die Sturen!
Also doch Richtung Rovereto!
Wir schauten hoch.
Meine Güte!
Unmittelbar auf uns zu steuerten sie, und wenn es auch nur einzelne, zwei oder drei waren, wir hatten sie kaum in dem schmalen Himmelsausschnitt erfaßt, den uns der Kirchturm freiließ, als wir auch schon ein kleines weißes Wölkchen erkannten, das lustig und harmlos aus dem Körper der Maschine dampfte. „Sie klinken aus!“ schrie einer in höchster Todesangst. „An die Mauer!!“ brüllte ich; denn ich sagte mir: Entweder trifft uns die Bombe direkt, dann sind wir sowieso verloren - und den Anschein hatte es auch, als fielen die Bomben genau auf uns zu - oder sie rauschten vor uns auf die Straße, und da würde die Mauer wenigstens noch einigen Schutz gewähren gegen Splitter und Steine.
Zeit zum Überlegen blieb nicht.
Mit ohrenbetäubendem Krachen sauste die Ladung irgendwo in allernächster Nähe hinein. Ich hatte mich ganz eng und klein an die Mauer zusammengekauert, um anfliegenden Bomben möglichst wenig Fläche zu bieten. Die anderen hauten sich der Länge lang und brüllten in panischer Angst wie die Irren. Ich biß die Zähne zusammen und fühlte dumpf, wie es Steine und Erdbrocken hagelte, an die Beine, an den Rücken, an den Kopf. Die Sonne verdunkelte sich. Eine ungeheuer dichte Wolke von Staub und Pulverdampf legte sich um uns. Nächtliches Dämmer herrschte, wallte um uns - die Einschläge krachten wieder. Die verrückt gewordenen Kameraden sprangen auf und irrten blind und kopflos ins nächste Haus, in die Kirche, schrien, brüllten - - - - -
Dann war es vorbei.
Nur langsam legte sich die Dreckwolke. Wir spuckten und husteten. Verfluchte Sauerei! Hatten es die Kerle etwa direkt auf uns abgesehen? Wußte der Feind vielleicht eher als wir, daß hier eine Spezialtruppe auf Reisen war?
Der Appetit war uns zwar vergangen, aber als wir unsere Siebensachen zusammenklaubten, gab’s lange Gesichter. Die liegen gebliebenen „Butterbemmen“ trugen eine fast einen Zentimeter dicke Staubschicht. Wer die Butterdose offengelassen hatte, der hatte nur noch Staub. ̀Raus damit! Ein findiger älterer Kamerad, ein Burgstädter, wußte gleich Rat: „Wir gehen ins Soldatenheim und lassen uns neue Marschverpflegung geben. Auf den Angriff hin klappte das schon!“ Er nahm auch meinen Ausweis mit. Die Sache klappte auch. Wir bekamen also für die Reisetage doppelte Verpflegung, und wer gescheit gewesen war wie ich, nämlich die Butterdose fest verschlossen hatte, der konnte sich auch wirklich der doppelten erfreuen.
Unser Bedarf an Luftangriffen war nun allerdings gedeckt. Da es in der näheren und weiteren Umgebung immer noch brummte und bumste, war ja doch keine Möglichkeit, einen Wagen in Richtung Trient-Bozen zu erwischen. Wir nahmen also unser Krämchen zusammen, stülpten der besseren Sicherheit wegen den Stahlhelm auf den Schädel und suchten einen Luftschutzraum. Ein gut organisiertes Wegweisersystem führte uns auch dahin. Eine riesige, in die Felsen eingehauene oder vielleicht auch natürlich gebildete Höhle nahm uns auf. Sie steckte schon voll, vor allem Verwundete aus dem Lazarett; denn das - unmittelbar neben „unserer“ Kirche war getroffen worden. Dort verhielten wir und beschlossen, falls im Laufe des Tages der Alarm noch abgeblasen werden würde, uns zu trennen und in kleinsten Gruppen zu zwei oder drei Mann weiterzukommen.
Immer wieder spähten wir hinaus. Es war Ruhe in der Luft - aber auch auf der Straße. Kein Wagen, der uns hätte mitnehmen können. Wir trachteten doch, sobald und so schnell wie möglich fortzukommen. Die Front könnte eventuell schneller zurückweichen, als wir ihr entweichen konnten. Endlich - Mittag war längst vorüber - wurde Entwarnung gegeben. Nun aber rasch an die Hauptstraße, an den „Anhalter“. Lange Wagenkolonnen fuhren vorbei. Wieder wirbelten riesige Staubwolken auf, in die nun die Nachmittagssonne brannte und glühte. Aber alle Wagen waren bis an den Rand voll Landser und Gepäck.
Da kam der Stab!
E. B. in einem Volkswagen lachte übers ganze Gesicht, als er uns sah. Aber er mußte mit den Achseln zucken. Sein Wagen war ebenso voll. „Warte, bis unsere Lkw.s kommen!“ Auch der Schnapshusar gesellte sich plötzlich zu uns, der Schnapshusar, der alte Stabsfeldwebel der Sanitäter, der in letzter Zeit auch noch zur Kompanie kommandiert wurde war. An den hielt ich mich nunmehr. Der war ebenso kriegs- wie italienerfahren und alpenbewandert. Er und der Kompanieschneider - wir blieben nun zusammen. Wir warteten auch nicht auf die Lkw. des Stabes, sondern hockten uns auf den nächstbesten Lastzug hoch hinauf. Allerhand Möbel waren da geladen. Ganz Wurscht! An bequemes Sitzen war nicht zu denken, aber wir kamen voran. Ein angenehm warmer Luftzug pfiff uns um die Ohren und fegte den Gedankensitz frei.
Was waren das für böse Stunden gewesen, die letzten 24 Stunden, und die seit dem Eintreffen in Rovereto - ! Wahnsinnige Gerüchte schwirrten, begünstigt von der niedergeschlagenen Stimmung des Luftangriffs. Ja, hatte einer gewußt, die Amerikaner haben ein Ultimatum gestellt. Sie wollen auch keine Gefangenen mehr machen, sondern alles niederschießen. Santa Madonna! O, Papa di Roma! Aber das scherzhafte italienische Fluchen war uns doch vergangen. Das war doch das Ende, das Ende!
Ein schreckliches Ende!
Und das wollten wir nicht erleben - oder erstreben!
Also fort!
Über Trient rötet sich schon die Sonne. Wie friedlich schauten doch die Alpenhöhen herein. Langhaarige Ziegen mit abenteuerlich gebogenem Gehörn weideten auf ihrem frischen Frühlingsgrün. Wir aber waren auf der Flucht - auf der Flucht vor dem Tod.
Der Schnapshusar war eine gute Beigabe, ein guter Führer unserer kleinen Gruppe. Nach kürzerer Wartezeit, weit kürzer als in Rovereto, hatte er einen neuen Wagen „organisiert“. In den sinkenden Abend hinein ging es weiter das Etschtal aufwärts. Nun pfiff der Wind schon kühler und die Schatten wuchsen rasch. Bald war nichts mehr von den Alpen zu erkennen. Rasch war die Nacht hereingebrochen. Klar flimmerten die Sterne am Himmel.
In tiefer Finsternis, ein wenig klamm vor Kälte und steif vom Sitzen und schwer von Müdigkeit stiegen wir ab. Ein großer weiter Platz. Ich kannte mich nicht aus in Bozen. „Gehen wir zur Standortvermittlung. Dort können wir schlafen“, meinte der kleine Schneider. Der Schnapshusar knurrte etwas Unverständliches. Wir hatten uns unter den Säuleneingang irgendeines modernen italienischen Baues gerettet. Auf der anderen Seite des Platzes geisterte eine hohe Soldatengestalt. Ein Brustschild blitzte matt und blechern. „Fledermäuse!“ stieß mich der Sani an. Brrr! „Hier sind sie besonders scharf! Großstadt!“ Von fernher rasselte ein Wagen. Ein neuer Lkw. überholte ihn. Neue Kameraden von der Kompanie sprangen herab. Sie wollten auch lieber weiter. Der Feldgendarm kreiste schon bedenklich näher. Da kam der Raßler heran. Ein leerer Lkw.
„Ja, wenn ihr mitfahren wollt?“ sagte der Fahrer lächelnd, „ich bin Kohlenfahrer. - Ihr werdet schwarz!“
„Nachts sind alle Katzen grau,“ antwortete Schnapshusar jovial, „fährst du über Brixen?“
Er fuhr über Brixen, und wir stiegen ein. Schwarz oder nicht schwarz - die Hauptsache war, daß wir fortkamen, und es zeigte sich, als wir aus den Häusern wieder heraus waren, daß die Nacht verflucht hell leuchtete. Luftangriffe würden wohl nicht ausbleiben. In dem kleinen Brixen würde wohl nicht so viel passieren wie in der Großstadt Bozen. Am Stadtrande stiegen wir aus. Der Schnapshusar hatte eine Witterung wie ein alter Fuchs. Zielsicher schritt er voran und wir tappten hinterdrein.
Ein Soldatenheim war sein Ziel. Es lag voll bis unter die Dachsparren. Wir fanden im Tagesraum noch ein Eckchen, wo wir essen und schlafen konnten. Ich haute mich auf einen Tisch. Der Zeitbegriff war uns völlig verloren gegangen. Es war halt Nacht, da wurde geschlafen. Als es zu rappeln anfing und der vollbelegte Tagesraum sich zu rühren begann, mochte denn ja wohl Morgen sein, und wir erhoben uns.
Aber da zeigte sich, daß wir in eine Mausefalle geraten waren. Heiliger Bimbam! Der Ausgang wurde streng bewacht. Die Ortskommandantur hatte wohl Wind bekommen, daß sich hier über Nacht allerhand „Volk“ angesammelt hatte. „Heldenklau ist an der Arbeit“, flüsterte Schnapshusar, als er von draußen kam. Ei, verflucht! Na, wir haben ja unsere Ausweise, meinte ich. Doch unser Sani wollte ganz sicher gehen: „Macht euch fertig! Je schneller wir hier raus sind, desto besser!“ Dann nahm er unsere Ausweise und ging zur Wachgewaltigen. In fünf Minuten waren wir heraus.
Durch die engen Straßen Brixens wanden wir uns zum Ortsausgang. Ich riß die Augen auf: Eine deutsche Stadt. Winklige Fachwerkhäuser, altertümliche kleine Lädchen, wunderbar gearbeitete „Herrgottsarme“ an den kleinen romantischen Weinstuben - hier hätte ich mal bleiben mögen. Hinter den Häusern erhob sich Wald, deutscher Nadelwald, und darüber die Berge.


[1] Erklären

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