Freitag, 24. Januar 2014

Gefangenschaft in Südtirol - Unklarheit über die Heimat und allerlei Erlebnisse



Wie aber mochte es, während wir hier mehr als gut lebten, der Heimat ergehen? Es waren durchaus keine Nachrichten zu erhalten, was meine Lieben anlangte. Anderen ging es ähnlich. Zwar gab der Rundfunk aus Dresden manche merkwürdige Bekanntmachung von Konzerten und Ausstellungen. Aber wenn das Leben in der Heimat schon wieder normal war, warum bekamen wir dann keine Post? Ließ der Russe keine durch? War der Ami der Schuldige? 
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Samstag, 18. Januar 2014

Gefangenschaft in Südtirol - Beunruhigungen und Familienanschluss in Schreckbichl



In jener Zeit geschah sogar noch etwas ganz und gar Militärisches: Wir erhielten Ersatz!! Unsere Kriegsstärke war ja in allen Einheiten nicht mehr voll. Da wurden uns aus dem Riesenlager von Ghedi neue Mannschaften zugeschickt, die natürlich über unseren kommißmäßigen Betrieb baß erstaunt waren. Da kam auch ein Unteroffizier aus der berühmten und verbreiteten Familie Einsiedel (Geithainer Linie) zu uns.
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Mittwoch, 1. Januar 2014

Gefangenschaft in Südtirol - Das Jahresende 1945



Im Übrigen beging ich die Feiertage im Herzen feiertäglich genug. Das mittägliche Schweineschnitzel überließ ich der Küche und nährte mich an diesem wie allen folgenden Tagen von Grießbrei. An Kameradschaft fehlte es mir ein bißchen insofern, als Günter M. kurz vor meiner Operation in ein Entlassungslager nach Bozen gekommen war.
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