Bei uns indessen wurde es wieder
warm, sehr warm, und wir rüsteten uns zu einem neuerlichen Besuche des
Montiggl-Sees. Mir war bei den letzten Badetagen das Schwimmen doch ein bißchen
zu anstrengend vorgekommen. Man hätte sich auch einmal ganz gern völlig ruhig
in das laue Wasser gelegt, statt immer zu strampeln und zu paddeln. Manche
hatten es schon vorgemacht und hier beim Stabe hatte ich denn auch die
Möglichkeit, mir einen riesigen Schwimmgürtel zuzulegen, nämlich den Schlauch
eines Lkw-Reifens, ein Ding so groß wie eine ausgewachsene Hundehütte, ein
kleines Schlauchboot, auf dem ich so sicher wie in Abrahams Schoß dahinzuplätschern
gedachte. Allerdings waren dazu allerhand bettelnde Vorstellungen beim
Lagerverwalter L. nötig,
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