Ein Trost in all jener Zeit war
immer wieder die Freundschaft. Fast jeden Abend wanderten wir selbdritt durch
die weitgesteckten Außenbezirke unseres Lagers und erfreuten uns des
prachtvollen Landes, der wunderbaren Ausschau auf die Berge und Täler rings um
uns. Immer wieder bezauberte uns die Gewalt der alpinen Natur, die ragenden
Gipfel, Schlern, Weißhorn, Penegal, Gantkofel, aber auch die Kleinigkeiten: Oft
saßen im Abendsonnenschein Eidechsen einer ganz zierlichen Art und Salamander
auf den Steinen im Moose, und E. P. mußte von den ekelhaften giftigen
Sandvipern zu erzählen, die jenseits der Etsch in den Wäldern ihr Domizil
hätten. Oft und oft wanderten aber unsere Gedanken weiter.
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